Klaus

Vor vielen, vielen Jahren bin ich in einem Krankenhaus in Gudensberg zur Welt gekommen. Heute beherbergt das Gebäude übrigens ein Altersheim. Der Kreis schließt sich?

Doch alt fühle ich mich noch nicht (auch wenn ich – neben (Psycho-)Peter – der Älteste von ImproKS bin), jedenfalls sitze ich nicht bierbäuchig und chipsessend vor dem TV, sondern bin in meiner Freizeit ziemlich aktiv. Klavierunterricht, Chorsingen, Sauna, Essen gehen, viel Rad fahren, Joggen, Boule spielen, häufig verreisen – und natürlich Improvisationstheater spielen.

Zum Improtheater kam ich zufällig. Ab Ende des Jahres 1999 war ich längere Zeit wöchentlich drei Tage berufsbedingt in Erfurt. Ich kannte dort noch niemanden und ‘rumsitzen war nicht mein Ding. Also schaute ich in das Programm der Volkshochschule. Der Erläuterungstext zum angebotenen Kurs “Improvisationstheater” erschien mir vielversprechend. Gehört hatte ich davon vorher noch nichts. Das Spielen machte mir schließlich so viel Spaß, dass ich das auch in Kassel machen wollte. Da es hier noch keine Gruppe gab, schaltete ich eine Suchanzeige in einem Stadtmagazin. Es meldeten sich einige Interessierte. …Und so wurde ich der Vater von ImproKS.